Browsergames und die Fussball-Europameisterschaft
Auch wenn es komisch klingt, haben die Browsergames doch etwas mit der zur Zeit stattfindenden Europameisterschaft zu tun. Viele Betreiber von Browsergames und hier besonders die Betreiber von Online Fussballmanagern, haben sich auf dieses Fussball-Ereigniss eingestellt und die verschiedensten Aktionen passend zur Europameisterschaft erstellt. So gibt es richtige Tippspiele, bei denen man auf die Spiele unter Einsatz der Ingame-Währung wetten und tippen kann. Andere Fussballmanager spielen eigene Europameisterschaften in ihren Browsergames nach und ermitteln intern einen Europameister. Hier lassen sich die Betreiber der entsprechenden Browsergames auch nicht lumpen und stellen attraktive Preise wie Laptops und TFT-Monitore bereit.
Natürlich hat dies auch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Viele Betreiber der Fussballmanager erhoffen sich durch diese Aktionen, einen ähnlichen oder besseren Besucheransturm, wie es zuletzt bei der Fussball-Weltmeisterschaft im Jahre 2006 der Fall war. Dort war es zu einem regen Besucherboom bei den Fussballmanager-Browsergames, während und auch noch lange nach der Fussball-Wektmeisterschaft gekommen.
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Grundsätzlich denke ich, dass gegen eine kommerzielle Motivierung bei Browserspielen nichts einzuwenden ist. Wir leben nun einmal in einer Gesellschaftsform, die eine solche Zielsetzung praktisch vorgibt. Problematisch finde ich vielmehr die Option, sich durch kostenpflichtige Investitionen einen besseren Spielstand zukaufen zu können. Dies wird nicht nur in Browserspielen zu nehmend angeboten sondern auch in kommerziellen Online-Games. Diese Praxis des „bezahlten Schummelns“ schafft unter den Spielern nicht selten viel Unmut.